Über die Gemeinde Pilsach

 

(Quelle: www.pilsach.de)

Die Gemeinde Pilsach hat derzeit 2754 Einwohner, erstreckt sich über eine Fläche von 47,65 km2 und liegt 450 m über dem Meeresspiegel.

28 Ortsteile bilden die Gemeinde von Pilsach:

Pilsach, Ammelhofen, Anzenhofen, Bernthal, Bräunertshof, Danlohe,
Diemühle, Dietkirchen, Eispertshofen, Eschertshofen, Giggling, Habertshofen, Hilzhofen, Inzenhof, Klosterhof, Laaber, Langenmühle, Litzlohe, Niederhofen, Oberried, Pfeffertshofen, Raschhof, Schneemühle, Tartsberg, Unterried, Waldeck, Wimmersdorf, Wünn

 

Im Bereich Pilsach waren zwei Adelsgeschlechter ansässig: die Pilsacher (ca. 1112 bis 1343) und die Senfft von Pilsach (ca. 1322 bis 1688). Pilsach hatte ehedem 2 Edelsitze, den oberen (Edelsitz) auf dem nahen Ottenberg gelegen, sowie das heute noch im Ort befindliche Wasserschloss. 

Bekannt wurde Pilsach vor allem durch das Findelkind Kaspar Hauser. Angeblich ein badischer Erbprinz, Sohn des Marktgrafen Karl und dessen Frau Stephanie, eine Adoptivtochter Napoleons I., soll 1812 in Karlsruhe geboren worden sein. Um ihn von der Erbfolge auszuschließen, wurde er von seinem 3. Lebensjahr an, etwa 14 Jahre lang, unter schlimmen Umständen an verschiedenen Orten gefangen gehalten. Ein Ort soll auch das so genannte "Hauser-Loch" sein, das sich im Wasserschloss Pilsach befindet. Mit einer Größe von 4,30 x 2,60 m und einer Höhe von 1,65 m liegt es in einem Zwischengeschoss zwischen Erdgeschoss und 1.Stock.
Das mit Lehmboden und Stroh ausgestattete Verlies war nur über eine Luke und einer Öffnung von 0,80 x 0,50 cm zugänglich. Auf geheimnisvolle Weise war der verwilderte Bursche, mit den Sprachkenntnissen eines 3jährigen Kindes und einem mysteriösen Brief in der Tasche am 26. Mai 1828 auf dem Unschlittplatz in Nürnberg aufgetaucht. Der Knabe wurde in Nürnberg und Ansbach bei Professoren, Bürgermeistern und Lehrern untergebracht.

Am 14. Dezember 1833 wurde er im Schlosspark zu Ansbach von einem bis heute unbekannten Mörder mit einem 30 cm langen Dolch erstochen. Obwohl König Ludwig I. respektable 10.000 Gulden für die Ergreifung des Mörders aufbot, blieben die genauen Umstände seiner Herkunft, Gefangenschaft und seines Todes im Dunkeln. Bis heute konnte sein Tod nicht aufgeklärt werden und war Gegenstand zahlreicher Publikationen und einiger Fernsehfilme.

Für mehr Informationen empfehlen wir einen Besuch auf www.pilsach.de !

 

zurück